Pressebericht der CDU-Senioren
Es soll auch schon Länder geben, die ihren Austritt aus der EU vorantreiben. Als wichtigstes erschien vielen die offenen Grenzen für einen freien und ungehinderten Handel. Das wird allerdings nicht nur vom friedlichen Handel in Anspruch genommen, sondern auch Leute mit unlauteren Absichten (Schmuggler, Diebe, Menschen- und Drogenhändler) nutzen diese willkommenen Möglichkeiten weidlich aus. Weil das aber den Gründern der EU nicht klar war, legten sie auf die Sicherheit der Bürger keinen Wert mehr, was zur Folge hat, dass niemand mehr in der Lage ist, die Ströme zu kontrollieren und dem Treiben ein Ende zu setzen. Die vereinbarten Mittel wurden von den Mitgliedsstaaten nicht geleistet, um die Haushalte zu schonen. Das wurde von den Ländern inzwischen eingesehen und so will auch Deutschland den vereinbarten Anteil von 2 Prozent des BIP ab 2025 leisten.
Die Amtsflagge der EU zeigt 12 goldene Sterne auf blauem Grund. Das war von Anfang an so und wird nicht geändert. Es ist als Symbol zu sehen. Oft wird die EU dafür gelobt, dass sie Vorschriften erlässt, die für alle Mitglieder gelten, wie z. B. das Verbot der Glühbirnen, weil dadurch angeblich Strom gespart wird. Andererseits wird die Einführung der elektrisch betriebenen Autos gefördert. Das soll wahrscheinlich den eingesparten Strom wieder verbrauchen. Eine weitere Vorschrift, um Strom einzusparen, ist die Einführung der Sommer- und Winterzeit mit der halbjährlichen Zeitumstellung um eine Stunde. Bisher konnte eine Stromersparnis aber nicht festgestellt werden. Darum regt sich auch gegen diese anscheinend unsinnige Regelung Widerstand. Es wird deren Abschaffung gefordert.
Der EU wird auch unterstellt, ein Fütterungsverbot für Schweine mit Brot, Kartoffeln, Obst und Gemüse erlassen zu haben. Das stimmt aber nicht. Dieses Fütterungsverbot kommt von der Bundesregierung Deutschland. Schweine dürfen hier nur mit industriell hergestelltem Fertigfutter gefüttert werden.
In der EU gibt es unterschiedliche Auffassungen wegen der Verteilung und Aufnahme von Flüchtlingen und Asylanten. Eine Einigung ist nicht in Sicht.