Vortrag über die Geschichte der Stadt Wolfenbüttel

Monatliches Treffen der CDU-Senioren-Union


Dieter Kertscher, Amateurhistoriker, führt die CDU Senioren in bedeutsame Wolfenbütteler Vergangenheit.Dieter Kertscher, Amateurhistoriker, führt die CDU Senioren in bedeutsame Wolfenbütteler Vergangenheit.

Bei ihrem monatlichen Treffen im Juli 2016 hatte die CDU-Senioren-Union Wolfenbüttel Herrn Dieter Kertscher als Gast. Herr Kertscher referierte über die Geschichte der Stadt Wolfenbüttel aus früheren Jahrhunderten. Wolfenbüttel war damals als uneinnehmbare Festung ausgebaut mit Wällen, Gräben und Mauern. Die Umrisse der damaligen Stadt sind noch heute gut erkennbar an den Resten der ehemaligen Bastionen. Bedeutend waren die unterirdischen Räume, die Kasematten. Sie dienten der Versorgung der Truppen, die so unbemerkt vom Feind erfolgen konnte. Die Stadt konnte mit damaligem Kriegsgerät nicht erobert werden. Darum griffen z. B. die Schweden zu einer List und errichteten im Jahre 1637 nördlich der Stadt den Schwedendamm, der dazu führte, dass die Stadt überflutet wurde. Das aufgestaute Wasser der Oker griff die Fachwerkhäuser, die aus Holz und Lehm gebaut waren, stark an. Herzog August der Jüngere machte später eine zweite Überschwemmung, weil er sich betrogen fühlte.

Zahlreiche berühmte Personennamen und Jahreszahlen wurden erwähnt und erklärt. Als letzte und wichtige Jahreszahl wurde 1838 genannt. Da begann der Bau der Eisenbahnlinie von Braunschweig nach Wolfenbüttel.

Die Teilnehmer dankten Herrn Kertscher für den lebendigen Vortrag und verabredeten für das nächste Jahr eine Besichtigung der Kasematten.